würzige Überzeugungsarbeit für Schwaben

13 Apr

Kartoffeln… *seufz* das ist für Schwaben wie mich immer ein seeeehr spezielles Thema.

Kartoffle kairet in Kair

(„Kartoffeln gehören in den Keller“) sagt der wohlhabende Bauer. Deshalb haben sie bei uns den Ruf einer kargen, langweiligen Not-Beilage.

Aber man darf sich ja auch eines Besseren belehren lassen: mit der richtigen Würzmischung könnte sogar ich die Beilage solo essen 😉

Und weil es sonst doch allzu einfach, bzw. langweilig wäre gibt es diesmal zum Bratkartoffelrezept vor allem die Mischung  für ein selbstgemachtes Curry.

~*~

Curry-Sesam-Kartoffeln

Zutaten:

  • 6             Stk         festkochende Kartoffeln
  • 1             EL           Sesam (gern auch schwarzer)
  • 1             EL           Sesamöl, geröstetes
  • 1             TL           Kreuzkümmel
  • 1             TL           Bockshornklee
  • 2             TL           Koriander
  • 1             TL           Kurkuma (gemahlen)
  • 1             TL           Paprika
  • 1             Kapsel  Kardamom
  • etwas   Chilli, Muskat, Zimtrinde, Pfeffer
  • Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln gründlich abschrubben, in kaltem Wasser aufsetzen und kochen.

Währenddessen alle Gewürze zusammen in den Mörser schmeißen und gründlich vermahlen. Etwas Salz kann als Scheuermittel helfen, ansonsten sind kleinere Mengen erst einmal einfacher zu bewältigen. Praktisch ist es aber auch einfach gleich mehr Curry zu fabrizieren und den Rest in einem Schraubglas aufzubewahren: das sind seeeehr dankbare Vorräte, wenn man spät nach Hause kommt und gerade deshalb nicht auf gut gewürztes Essen verzichten will.

Wenn die Kartoffeln gar sind können sie in Spalten bzw. Scheiben geschnitten werden. Das Sesamöl in einer Pfanne richtig heiß werden lassen bevor die Kartoffeln hineingelegt werden. Von allen Seiten eine schöne Bräunung vornehmen und dann das Curry  und den Sesam darüber streuen.

Nochmal ein bisschen Sesamöl in die Pfanne geben und den Inhalt gründlich durchschwenken. Curry und Sesam sollten auch noch kurz Gelegenheit bekommen zu rösten – durch das zusätzliche Öl haftet beides dann auch wunderbar an den Kartoffeln.

Zum Schluss noch kräftig salzen.

~*~

Als Beilage eignen sich die scharfen Kartoffeln zum Asiagemüse, zu Salat… was euch gerade über den Weg läuft. Solo dürfen sie natürlich auch verspeist werden

Keks

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2 Antworten to “würzige Überzeugungsarbeit für Schwaben”

Trackbacks/Pingbacks

  1. 照焼 – glänzend gebratenes Gemüse « KonServe - 23. April 2012

    […]             TL           Curry (am besten selbstgemacht wie  **hier**  […]

  2. Röschti vom Tokyoter Imbissstand « KonServe - 24. April 2012

    […] EL           Currypaste oder (selbstgemachtes) […]

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