Klassisch: Semmelknödel

17 Apr

Am Wochenende hab ich mal wieder einen Blick in meine Brot-Sammeltüte geworfen und gemerkt: Da möchte mal trockenes Brot verarbeitet werden. Heute bin ich an einer überquellenden Biotonne vorbeigelaufen und ganz oben: Eine Tüte, voll mit altem Brot. Damit stand mein Entschluss fest: Heute gibts Semmelknödel (Ich kann euch beruhigen, das Brot aus der Biotonne ist geblieben wo es war 😉 )

Aber bei euch sammelt sich sicher auch mal etwas altes Brot an (gerade wenn jetzt mehr gekocht wird) und wegwerfen ist sehr schade, weil sonst muss für diese Rezept extra Knödelbrot gekauft werden – unpraktisch, oder?

Gleich als Vorwarnung: Macht dieses Rezept am besten, wenn danach eingeplant ist die Küche zu saugen – es wird ein wenig krümelig.

Semmelknödel

Zutaten (für 15 Knödel):

  • 350         g             altes, trockenes Brot / Brötchen / Brezeln
  • 1             Stk         mittelgroße Zwiebel
  • 30           g             Butter
  • 300         ml           Milch
  • 3             Stk         Eier (Größe L)
  • 6             EL           Petersilie und Schnittlauch
  • Muskatnuß, Pfeffer, Salz
  • 2            EL          Mehl

 

Zubereitung:

Das Brot in Würfel schneiden, in eine Schüssel geben. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden, die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln anschwitzen. Am besten, wenn man frische Petersiele nimmt, die Stiele klein schneiden und mit den Zwiebeln anschwitzen.

Petersiele und Schnittlauch kleine schneiden, zu den Brotwürfeln geben. Die angeschwitzten Zwiebeln ebenfalls zu den Brotwürfen geben. Bei der Milch gilt: Menge hängt von dem Trockungsgrad des Brotes ab. Die Milch erhitzen, Muskat hineinreiben, ein wenig Salz dazugeben und über die Brotwürfel gießen, einmal durchmischen. Wenn das Brot etwas durchgeweicht ist, die Eier dazugeben und abschließend das Mehl. Nochmal 15 Minuten durchziehen lassen.

Einen flachen Topf mit ausreichend Wasser aufsetzen (die Knödel sollten schwimmen können), wenn das Wasser kocht Salz dazugeben und mit nassen Händen Knödel abdrehen – ist ähnlich wie einen Schneeball zu Formen, nur nicht zu fest drücken. Das Wasser sollte nicht kochen, sondern leicht sieden – also kurz vorm Kochen sein – und so auch die Zeit über bleiben, so lang die Knödel im Wasser sind. GANZ WICHTIG: Macht erst mal einen Probeknödel, falls der zerfällt, noch mal etwas Mehl dazugeben. Dann erst die Knödel ins Wasser geben. Schwimmen lassen und erst mal  20-30 min sieden lassen. Zwischenzeitlich auch mal die Knödel schubsen, dass alles Seiten im Wasser waren. Am Ende wieder einen Knödel rausnehmen und aufschneiden – er sollte innen nicht mehr matschig sein.

Die Knödel könnnen gut im Kühlschrank 3-4 Tage liegen, alternativ: Einfrieren geht super damit!

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