Pizza. Punkt.

6 Nov

Why make simple things complicated, if they are simply ingenious as they are?

Pizza is probably one of the best examples: Grab somebody who knows how to make the dough and has the patience (and upper arms) to do so. Add a lot of fun, some homemade tomato sauce, some few fresh ingredients and ideas:

Und vergiss darueber vollkommen, dass du eigentlich auf Deutsch schreiben wolltest. Das Rezept ist zwar klassisch Italiensch, kommt aber eben doch aus einer ‚kanadischen‘ Kueche, auch wenn der Belag beim Perser gekauft, der Teig vom Spanier geknetet und zumindest ¼ des Belags vom Konstanzer Tuerken inspiriert war…

Zutaten (fuer 2 Personen + 2Mal aufgewaermtes Abendessen + 1 Pizzabrot):

Teig:

  • 3 TL Trockenhefe
  • Ca. 100 ml lauwarmes Wasser + 1 Schuss Milch
  • 1 Schwung Olivenoel
  • 4 Tassen Mehl fuer den Start + so viel wie es eben noch braucht

Belag generell:

  • 500 ml Tomatensauce
  • Studivariante: Reste aus dem Kuehlschrank nach Wahl
  • Wochenendvariante: frischeste Angebote vom Markt
  • Ansonsten: wie waer’s mit Auswuerfeln?
  • Kaese (der geneigte Europaeer goenne sich Pecchorino, Mozzarella oder Parmesan

Belag-Special: spinaccio a la Defne

  • 1 Bueschel Spinat
  • ¼ Stange Lauch
  • 1 grosse Zehe Knoblauch
  • 1 rote Zwiebel
  • 4 stk getrocknete Tomaten
  • Dunkler Balsamico, Zitronensaft, Muskatnuss, Olivenoel, Salz und ein Hauch Chili

Vorbereitende Massnahmen:

Waren fuer dieses Kapitel der Chroniken des Ofens in diesem Basement leider schon wieder notwendig… Da schaetzt man sich zwar auf der einen Seite gluecklich, doch noch Backbleche in einer ominoesen Schublade unter dem Backofen gefunden zu haben, stellt aber auf der anderen Seite auch fest, dass sie sich in demselben Zustand befinden wie Rost und Ofen vor einer einstuendigen Grundreinigung.

Das heisst: man verbrate alle Kalorien des Abends bereits vor dem Essen – entweder beim Teigkneten oder eben bei einer ausgelassenen Runde „such das Silberne unter der Kruste“.

Zubereitung:

Das eigentlich interessante am Rezept ist natuerlich der Teig. Ich bekenne mich zu den weniger begabten dafuer zu gehoeren, aber im Prinzip ist es ein einfacher Hefeteig: Diese wird mit ein wenig Milch leicht erwaermt und darf als erstes 10 Minuten abkuehlen, waehrend sie aktiv wird. Auch das Salz, dass man so gerne vergisst in den Teig einzuarbeiten, das aber auf keinen Fall fehlen sollte, kann man darin prima sofort aufloesen.

Diese Mischung wird dann mit ausreichend Mehl und einem Schuss Olivenoel zu einem geschmeidigen, festen Teig verknetet. Feste Mengenangaben gibt es hier absichtlich nicht: Jede Hefe und jedes Mehl ist anderes und deshalb ist es am besten, wenn man sich nicht schon vorher auf eine bestimmte Menge einschiesst.

Der Teig sollte sich zwar nicht verstecken muessen, muss aber trotzdem fuer eine Stunde abgedeckt in eine dunkle Ecke verschwinden, um dort aufzugehen.

Was sich danach (bei uns) zu einem gar nicht so kleinen Pilz entwickelt hat, muss dann „nur noch“ platt gemacht werden, um die perfekte Pizzabasis zu sein.

Das einzige, was ich hier als Belag zu diktieren Gedenke ist die Spinatvariante a la „Defne“ – Keks-Vogels Lieblingstuerke in Konstanz, nach dem ich so langsam wirklich Sehnsucht habe. Die muss naemlich kurz in die Pfanne, bevor sie auf die Pizza darf. Der perfekte Zeitvertreib, um dem Teig auswellenden Mitbewohner das Gefuehl zu geben, dass man ihn nicht beim Schwitzen belaechelt.

Dazu einfach den Lauch und die Zwiebeln in Ringe schneiden und anduensten bis sie leicht gebraeunt sind, danach Spniat, getrocknete Tomaten und Knoblauch in die Pfanne geben, zusammenfallen lassen und mit Balsamico karamellisieren. Mit den Gewuerzen und Zitronensaft abschmecken – fertig. Obwohl der Spinat so schon lecker ist lohnt es sich aber auf den Rest der Pizza zu warten, denn wenn diese Mischung eines liebt, dann ist es Kaese.

Ansonsten hoffe ich fuer alle, dass sie als Kind zu Hause lernen durften, wie man Pizza selber belegt – ich lache immer noch bei diesen Kindheitserinnerungen.

 

Gerade bei vegetarischem Belag empfiehlt es sich ausserdem, unter dem Belag noch ein paar mediterrane Kraeuter zu platzieren oder sie gleich in die Tomatensauce zu geben. Ausserdem braucht rohes Gemuese wie Zucchini etc. je nach verwendeter Kaesesorte noch eine kleine Salzung, bevor die Pizza in den Ofen wandern kann.

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