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Cranberry Christmas Cookies

9 Dez

Es wird wehmuetig am anderen Ende der Welt: Weihnachten ist nicht einfach nur ein Familienfest, das jeden, der nicht zu Hause sein kann wehmuetig werden laesst. Als Deutscher (ja, der belgische Spekulatius erinnert sich dieser Tage seiner Wurzeln) hat man es doppelt schwer Egal ob Weihnachtsmarkt oder –gebaeck, man wird mit faden Imitationen der eigenen Traditionen ueberschuettet.

Doof nur, wenn man Weihnachtsgebaeck versprochen hat und eigentlich so gar keine Lust hat, selbst billige Imitationen zu fabrizieren. Einziger Ausweg: etwas Neues aus dem machen, was einem zur Verfuegung steht und einfach nicht versuchen, es als traditionelles Original zu verkaufen. Deshalb gibt es in VANkitchen keine Zimtsterne oder Vanillekipferln, sondern christmas cookies mit Zutaten, die man eher in Kanada als Deutschland findet:

also ICH habe hier nichts geklaut….

Cranberry snow clouds

Zutaten (fuer 1 kleines Blech):

2 Eier

1-2 EL Zucker

2 EL Butter

2 EL Joghurt (Vanille oder Kirsch)

1 Handvoll getrocknete Cranberries

1 TL Backpulver

Etwas Salz, Zimt und frische Vanille

Zubereitung:

Mangels jedeweden Kuecheninventars beschraenkt sich die Zubereitung auf das einfache Prinzip: alles in einen Topf (Schuesseln waeren natuerlch vorzuziehen) und gut mit einem Schneebesen durchmischen. Es macht aber trotzdem Sinn, zuerst die Butter zu schmelzen und das Mehl zum Schluss dazu zu geben. Wer in der heimischen Kueche aber elektronische (oder maennliche) Helferlein findet, darf sehr gerne das Eiweiss getrennt mit etwas Zucker aufschlagen und zum Schluss unterheben.

Der geneigte Europaer, der sein Glueck gar nicht begreift, nehme Backpapier (eine hervorragende Erfindung!) zur Hand und verteile darauf mit einem Teeloeffel kleine Haeufchen des recht fluessigen Teigs. Jeder angehende Keks beansprucht ca. 2cm Ellbogenfreiheit fuer sich, denn die kleinen Haeufchen wollen ja noch wachsen.

Bei ca. 180 Grad brauchen die Kekse nicht mehr als 10-15 Minuten zum Backen. Warm sind sie besonders lecker, weil die Cranberries dann von der Waerme weich und saftig werden. Ich glaube nicht, dass lange Lagerzeiten diesen Cookies gut tun, aber leider kann ich dabei nicht aus Erfahrung sprechen 😉

Holly christmas baking,

Keks

Glühwein – Jetzt mal richtig!

4 Dez

Ich muss an dieser Stelle jetzt einfach mal anmerken, dass es teuer ist, in Kanada Wein zu kaufen. Um Keks jetzt mal ein bischen zu ärgern, weil sie für so lange Zeit nach Kanada musste, gibts jetzt mal ein leckeres Rezept für einen schönen Glühwein (mit 2! Flaschen Wein 😉 )

Hier also das Rezept (für 2 l):

2             Stk         Flaschen Rotwein

Glühweingewürz (selbergemacht)

400         ml           Orangensaft

200         g             Zucker

6-10       cl             Rum

 

Glühweingewürz:

Vanille, Orangenschale von 1 Orange, Zimtrinde, 5 Nelken, 4 Pimentkörner,    2 Sternanis, 2 Kapseln Kardamon

Glühwein
 

 

 

 

 

 

Zubereitung

Einen Abend vorher den Wein in einen Topf geben und die Gewürze zufügen. Abdecken und stehen lassen ( auch wenn die Versuchung groß ist).  Am nächsten Tag gegen Abend in einer Pfanne den Zucker karamelisieren und mit Orangensaft ablöschen und den Karamel auflösen. Wenn alles aufgelöst ist den Rum dazugeben und mit dem Wein vermischen. Jetzt den Wein erhitzen aber NICHT!!! Auf keinen Fall!!! Kochen lassen. Wenn  der Glühwein heiß ist in eine Thermoskanne füllen und genießen.

Damit angeschwipste Grüße nach Kanada :-*

 

 

Gingerbread – new fashioned

27 Nov

Entgegen aller Befuerchtungen: Vancouver ueberrennt mich noch nicht mit Weihanchtsgeplaenkel.

Vollkommen kontraer zu allen Erwartungen: Ich habe aber mittlerweile Lust darauf!

Deshalb entgegen aller Konventionen und Rezepte:: make your own gingerbread!

Gingerbread – anyway but traditional

Zutaten (1 kleines Brot):

  • 1 Ei
  • 2 Tassen Mehl
  • ½ Tasse Zucker, Honig, Maple Sirup
  • 2-3 cm Ingwer, gerieben
  • 1 Handvoll getrocknete Cranberries
  • 1 Handvoll getrocknete Ananas
  • ½ Zucchini
  • Zimt, Salz und Luuuuxus wer das Gewuerzregal da hat: Nelken und ein Hauch von Kardamom und Anis

    Zubereitung:

    Just as simple as gay:

  • shred it: Zucchini und Ingwer
  • mix it: Alle hat er gesagt, alle! Ab in eine grosse Schuessel und einfach zusammenwerfen
  • knead it – und dieser Teig laesst sich wirklich einfach von Hand kneten
  • bake it – erstaunlich kurz: nach 25 Minuten im 180 Grad warmen Ofen ist das Brot richtig gut gebraeunt.

Apfelkuchen aus der Pfanne

11 Okt

Ja, ihr habt richtig gehört. Es hat nicht jeder das Glück einen Backofen sein Eigen nennen zu können. Und ich gehöre zu denjenigen, die leider darauf verzichten müssen. Besonders blöd, wenn man zu einem Geburtstag eingeladen ist, und dafür einen Kuchen mitbringen möchte – und so wird halt einfach improvisiert.
Und ich kann euch beruhigen – der Kuchen schmeckt genauso gut wie aus dem Ofen, wenn nicht sogar noch etwas saftiger, weil er nicht durch die ganze Heißluft ausgetrocknet wird ( zum Kuchen backen ist an sich Ober- & Unterhitze die beste Möglichkeit, ich vestehe nicht wiso alle so auf Heißluft stehen, aber dazu bald in Educonservation mehr 😉 )

Ihr wollt jetzt schließlich was vom Kuchen wissen, also gehts auch gleich los:

Zutaten:

  • 4             Stück               Eier
  • 150         g                      Zucker
  • 250         g                      Mehl
  • 200         g                     Butter
  • ½            Packung        Backpulver
  • 4             cl                     Rum
  •                                        Vanille, Zitronenabrieb
  • 5             Stück             mittelgroße Äpfel
  • 100         g                     Schokolade, dunkel, grob hackt
  • 50-100  ml                   Milch

Zubereitung:

Der Vorteil an Herbstzeit – es gibt Äpfel, die auf den Wiesen nur darauf warten eingesammelt zu werden. Die Äpfel waschen, in Spalten schneiden und in die Pfanne geben, mit 1-2 EL Zucker und 5 min dünsten lassen. Die Äpfel sollen schon mal etwas vorgegart sein, damit nacher nicht der ganze Kuchen sich mit Apfelsaft vollsaugt.

Währendessen die Zutaten abwiegen und herrichten. Die Zutaten sollten alle Raumtemperatur haben, also wenn man vorhat zu backen, alles am besten 3 Stunden vorher raustellen, oder alternativ kurz auf die Heizung legen – auch eine gute Möglichkeit um vergessene Einkäufe gleich zu verwerten. Die Eier trennen und das Eigelb in eine etxtra Schüssel geben. Das Eiklar mit etwa 1/3 des Zuckers zu einem Stabilen Schnee schlagen (immer eine Prise Salz dazu geben, stabilsiert den Schnee). Das Mehl in eine Schüssel geben, optional durch ein Sieb schütteln damit keine Klümpchen auftauchen und Backpulver dazugeben – wenn natürlich noch das Sieb von den Nudeln vom mittag belegt sein sollte, kann mna sich den Schritt auch gerne sparen.

Jetzt in eine Schüssel, die Butter in Stükchen, zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen. Jedes Eigelb einzeln dazugeben und unterschlagen, schließlich noch Vanille, Zitronenabrieb, und – SEHR WICHTIG – den Rum dazugeben. Der Koch empfiehlt bei nicht vorhandenem Rum kreativ zu sein und anderes alkoholisches beizumengen ;-).

Jetzt die Pfanne (am besten beschichtet) mit etwas Butter ausstreichen, die Äpfel kreisförmig hinenlegen – natürlich nur, wer mit dem Kuchen später angeben möchte. Wer faul sein möchte und sich 2 Minuten spart – legts einfach irgendwie verteilt auf den Pfanneboden. (Aber nach der Menge an Schüsseln die ich hier verwende und die gespült werden wollen, kommt es auf 2 Minuten an sich auch nciht an)

Jetzt alles Zutaten zu dem Eigelb-Butter-Zucker-gemisch geben und vorsichtig unterheben (auch Schokostückchen und Milch) Wer noch möchte kann auch gerne grob gehackte Nüsse dazugeben.

Alles vorsichtig verrühren – oder in Fachsprache „unterheben“, so dass keine Mehlnester mehr da sind, aber noch ein bsichen Volumen vom Eischnee vorhanden ist.  Die Masse löffelweise üder die schön geshcichteten Äpfel geben. Nachher alles glatt streichen und auf die Herdplatte stellen und abdecken.

Der Elektroherd sollte für etwa 15 Min auf Stufe 1,5 von 3 stehen. Das ist aber alles nur Theorie: Jeder Elektroherd hat so seine eigene Macke bei der Temperaturregelung. Also egal ob Elektro oder Ceran: etwa halbe Stufe. Danach reduzieren auf 0,5 von 3 Stufen und fertig „backen / braten“ lassen. Es kann evtl notwenig sein den Kuchen einmal zu drehen, wenn die Oberfläche, also spätere Boden nicht richtig durch werden. Wer den Luxus einer zweiten, noch größeren Pfanne hat: Hier auch den Boden einfetten, größere Pfanne über kleinere und einmal alles drehen und nochmal diese Seite für ein paar Minuten braten lassen. Alle Anderen: Holt euch eine zweite größere Pfanne -man weiß nie, wann man sie nicht doch mal brauchen kann.

Nur vorsicht, wenn man einmal mit diesem Kuchen anfängt, gibt es keine Ausrede mehr, warum man keinen mehr mitbringen kann  – „Ich hab keinen Ofen“ zählt zumindest nicht mehr 😉

*Vogel*