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noch ein Klassiker: Krautsalat

17 Apr Kekskonervierung

Diesmal ein echter Appetitanreger: Wer Krautsalat machen will, dem wird der Mund nicht nur vom Kümmelduft wässrig, sondern der darf auch Hunger bekommen vom Schneiden, Mörsern und Kneten.

Dafür hat man dann aber auch lange etwas von seinen Anstrengungen: der Salat konserviert sich quasi von selbst und sollte sogar vor dem Essen noch ein Weilchen stehen und ziehen dürfen.

Ideal also als Beschäftigungstherapie für kochwütige, die sich noch nicht ganz entscheiden können, was sie wirklich kochen wollen 😉

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Weißkrautsalat

 

Zutaten:

  • ½            Kopf      Weißkohl
  • 2             TL           Kümmel
  • 2             EL           saurer, heller Essig (Weißwein- oder Reisessig)
  • 1             TL           Zucker
  • 1             EL           Salz

Zubereitung:

Den Weißkohl mit einem möglichst großen, möglichst scharfen Messer halbieren. Jetzt eine Strategie zurechtlegen, wie man am besten die dünnsten Streifen daraus schneiden kann. Ich halbiere dazu die Hälfte noch einmal mit dem Messer und teile die beiden Viertel per Hand nochmal in einen äußeren und einen inneren Teil.

so fein sollten die Streifen in etwa sein - feiner ist natürlich immer besser, aber das bekommt wohl nur Vogel hin XD

Was ihr jetzt an Schneidearbeit investiert, braucht ihr nachher nicht wegkneten: je dünner die Streifen, die ihr schneidet, desto besser. Wenn das geschafft ist, dürft ihr zur Abwechslung eine andere Muskelgruppe beanspruchen und den Kümmel mit einem Teil Salz im Mörser zermahlen.

Zusammen mit dem Zucker und dem restlichen Salz den Kümmel  zum Weißkohl in eine große Schüssel geben. Das Kneten erledigt sich am besten in der sauberen Spüle – da kann das Kraut dann durch die Gegend fliegen wie es will und weil die ein bisschen tiefer liegt könnt ihr euch so richtig mit dem ganzen Körpergewicht auf das störrische Kraut stürzen.

Wenn die Kohlstreifen in ihrer Struktur dann endlich gebrochen sind, den Essig dazu geben und ein erstes Mal abschmecken: meistens muss noch nachgesalzen oder gezuckert werden – mit mehr Essig ist auch mehr Vorsicht geboten:  beim Durchziehen entwickelt der Krautsalat nochmal ein bisschen eigene Säure.

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Keks

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