Tag Archives: Frühstück

letzte (?) Rhabarber-Session

19 Mai

Here we go again: Jetzt hatten sie doch glatt wieder Rhabarber im Angebot – da musste ich doch glatt noch ein letztes Mal zuschlagen und die Idee umsetzen, die mir beim 20-minütigen in der MRT-Röhre Liegen gekommen ist:

Rhabarber-Marmelade mit Thymian und Orangenpfeffer

Zutaten:

1,5          kg           Rhabarber

0,75       kg           Zucker

1             TL           Orangenpfeffer

2             TL           Agar-Agar

150         ml           Apfelsaft (Wasser, etwas mehr Zucker und etwas Zitrone gehen alternativ auch)

Etwas                    frischer Thymian

optional               Vanille

Zubereitung:

3 Mal muss ich es ja nicht extra eintippen: Das Rhabarber-Marmeladenkochen könnt ihr an dieser Stelle zusammen mit der ersten Variante nachlesen 😉

Ansonsten gibt es bei dieser Variante weder viel zu beachten noch zu tun o.O

Dafür ist sie trotzdem mein diesjähriger Favorit und musste unbedingt noch vorgestellt werden: einfach wenn der Rhabarber schon auf die richtige Konsistenz eingekocht ist Orangenpfeffer, bzw. Orangenschale und Pfeffer, sowie den gaaaanz fein gehackten Thymian dazugeben.

Fertig 😀

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Keks

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scharfe Rhabarber-Erdbeer-Marmelade

13 Mai Kekskonervierung

Rhabarber-Erdbeer-Marmelade (mit grünem Pfeffer)

Zutaten:

  • 1             kg           Rhabarber
  • 0,5          kg           Erdbeeren
  • 0,7          kg           Zucker
  • 2             TL           eingelegter grüner Pfeffer
  • 2             TL           Agar-Agar
  • 250         ml           Apfelsaft (Wasser, etwas mehr Zucker und etwas Zitrone gehen alternativ auch)
  • optional               Vanille

Zubereitung:

Den Anfang machen wie bei der letzten Einkoch-Session die Vorbereitung von Rhabarber und Gläsern. Das könnt ihr an dieser Stelle dann zusammen mit der ersten Rhabarbermarmeladen-Variante nachlesen 😉

Diesmal werden aber zum Rhabarber zuerst der Apfelsaft und Erdbeeren gegeben. Als erstes den Rhabarber mit dem Agar-Agar vermischen und den Apfelsaft zugeben, sobald es dem Rhabarber allein zu warm wird. Die Erdbeeren könnt ihr auch nach und nach rein schneiden, während alles anfängt zu köcheln. Ich lasse sie gerne sehr grobstückig, weil sie schnell verkochen und der Rhabarber wirklich gut weich werden sollte. Deshalb wirklich 8 – 10 Minuten blubbernd kochen lassen.

Währenddessen schon mal den grünen Pfeffer sehr fein hacken – selbst ich beiße beim Frühstück nicht gerne auf ein Pfefferkorn, auch wenn das garantiert wach macht.

Wer eine stückchenlose Marmelade möchte sollte trotzdem pürieren, bevor er oder sie die Marmelade mit Pfeffer und Vanille abrundet. Das wäre nämlich schon der letzte Schritt.

Kochend heiße Marmelade dann in die Gläser füllen und versuchen, sich dabei weder an den heißen Gläsern noch an den Deckeln noch am Topf noch an der Marmelade zu verbrennen. Ja, ich habe diesmal gelitten…

Deckel drauf, auf selbigen Stellen, warten bis sich ein „Vakuum“ gebildet hat (5 – 15 Minuten) fertig.

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Keks

Rhabarber-Orangen-Marmelade

1 Mai

Rhabarber im Überfluss, Preise im Keller, Feiertag in Sicht:

Keks kann endlich anfangen Marmelade zu kochen 😀

Und weil die Erdbeeren noch nach nichts schmecken oder aus Spanien kommen, meine Orangen im Rucksack gelitten haben und überreif sind: neues Jahr, neue Kombinationen. Die Idee mit dem Rosmarin ist mir beim MRT-Scan gekommen… 20 Minuten still in der Röhre liegen machen kreativ…

Die Mischung aus säuerlichem Rhabarber, süßlich-herber Orange und dem mediterranen Kraut ergibt eine Marmelade, die zum Beginn der Einkochsaison passt: eine Ahnung von süßen Früchten, aber mit einem herben Beigeschmack.

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Rhabarber-Orangen-Marmelade (mit Rosmarin)

Zutaten:

  • 1,5          kg           Rhabarber (im Einkauf)
  • 3             Stk         Saftorangen
  • 0,5          kg           Zucker
  • 1             TL           Agar-Agar
  • Etwas                    Wasser, Rosmarin

Zubereitung:

Als erstes den Rhabarber richtig einkaufen   – damit kann man sich viel Putzen ersparen: schön dünne Stangen aussuchen, die brauchen nicht geschält zu werden. Aber auch der zarteste Rhabarber will vom grünen Blattwerk (Vorsicht: giftig!) und den holzigen Enden befreit werden. Generell sollte man die äußerste Haut abziehen und so auch gleich die gröbsten Fasern mit abziehen.

Währenddessen können die leeren Gläser vorab den großen Topf besichtigen: einmal abgekocht sind sie steril, sodass sich die Marmelade darin schön lange halten kann.

Den Rhabarber in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und zusammen mit Zucker und Agar-Agar in den Topf geben und alles gründlich mischen. Mit ein bisschen Wasser angießen und dann von unten kräftig einheizen.

Während der Rhabarber anfängt zu kochen die Orangen über dem Topf schälen und filetieren, sodass der Saft  darin und nicht in der Spüle landet. Filets in grobe Stücke zerteilen (falls sie nicht von allein zerfallen, noch ein Grund das Ganze über dem Topf zu machen ;)) und zum köchelnden Rhabarber geben.

8 – 10 Minuten soll alles zusammen mindestens kochen: der Rhabarber darf für meinen Geschmack noch stückig sein, sollte aber zu einem guten Teil zerfallen sein. Diejenigen, die sich vor Fasern oder etwas zu beißen auf dem Frühstücksbrot fürchten, nehmen jetzt den Pürierstab zur Hand.

Wer es etwas ausgefallener mag gibt zum Schluss noch eine kleine Hand voll Rosmarin zur Marmelade.

Diese sollte noch kochend heiß sein, wenn sie in die Gläser gefüllt wird. Deckel drauf, auf selbigen Stellen, warten bis sich ein „Vakuum“ gebildet hat (5 – 15 Minuten) fertig.

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Keks