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Arbeits-Feiertags-Schlemmen

3 Mai

Als brave Studentin, die sich an normalen Werktagen nicht wirklich aufs Arbeiten konzentrieren kann habe ich am Tag der Arbeit wirklich gearbeitet…. (und damit meine ich glücklicherweise auch mal die Uni und nicht nur die Marmeladenproduktion)

Zur Belohnung gab es dann ein kleines Feiertagsessen am Abend: die im Tiefkühler gehüteten, aufgesparten Garnelen in einer scharfen Marinade…  darauf hab ich mich den ganzen Tag gefreut 🙂

Als Begleiter kam natürlich nur das Beste aus der Asiasammlung in Frage: cremig, scharf, süß, säuerliche Soße und Gemüse zu feinen Soba. Glück auf Raten  *—*

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Rotsüße Currysoba mit scharfen Garnelen

Zutaten:

  • ¼            Stk         Chinakohl
  • ¼            Stk         Fenchel
  • 1             Stk         rote Paprika
  • 1             Stk         weißer Rettich  (ca. 10cm)
  • 1             Stk         Zwiebel
  • 1             Stk         Ingwer (ca. 1cm)
  • 1             Zehe     Knolauch
  • 100         g             Sobanudeln
  • 3             Stk         Riesengarnelen
  • 2             TL           rote Currypaste
  • 2             EL           Sesamöl, geröstet
  • 100         ml           Sojamilch
  • 1             EL           Oystersauce
  • 2             EL           Reisessig
  • 1             EL           Zucker
  • ½            TL           Misopaste (dunkel)
  • Etwas                   Koriandersamen, Chili, Cayennepfeffer, Kafirlimettenblätter, frischer Koriander, Salz

Zubereitung:

Die erste Tat ist eine traurige: Garnelen aus dem Tiefkühler holen… wer frische auftreiben kann: bitte tut es! Es lohnt sich!

Also: Feiertagsessen, das heißt es muss auch gehobenere Optik her. Deshalb alles Gemüse in möglichst gleich hauchdünne Streifen schneiden, dabei den Strunk und das Grün oder Gelb des Chinakohls voneinander trennen. Knoblauch und Ingwer werden gehackt.

Wieder einmal sollte die Pfanne, bevor sie in den Dauereinsatz wechselt richtig heiße werden und mit Sesamöl versorgt werden. Das Gemüse in der Reihenfolge hart –> weich einzeln scharf anbraten. Dabei darf der Fenchel mit dem Zucker karamellisiert und jede Fuhre mit ihrem eigenen Teil Currypaste gewürzt werden.

Währenddessen könnt ihr auch schon Nudelwasser aufsetzen und die Soba kochen.

Am Schluss landen Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chinakohlblätter in die Pfanne. Bevor das Grün anbrennen kann das restliche Gemüse dazu geben und mit Oystersauce und Sojamilch ablöschen. Dabei darf die Hitze immer noch relativ stark sein: die Sojamilch sollte ca. 1 Minute richtig kochen, dann entwickelt sie eine cremige Konsistenz und fängt an nussig zu riechen und zu schmecken.

So, fast fertig: mit Kafirlimettenblättern, Miso, Salz und Essig  wird der Geschmack rund gemacht.

Wenn das Gemüse und die Nudeln fertig sind erst kommen die Garnelen an die Reihe: in gemahlener Koriandersaat, Chili(-Chutney) und Cayennepfeffer wenden, salzen und sofort in eine richtig heiße Pfanne geben, auf jeder Seite kurz scharf anbraten. Währenddessen die Nudeln zum Gemüse geben und durchrühren.

Wenn alles gut gegangen ist, kann alles gleichzeitig heiß auf einen Teller wandern und dort mit frischem Koriandergrün bestreut werden.

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Keks

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Eine Pfanne Orient

9 Apr

Wer hat schon Lust auf einen riesigen Berg Abwasch? Zumindest in meiner Küche gibt es keinen Platz (obwohl komischerweise einen Anschluss) für eine Spülmaschine. Die WG-Bewohner unter euch lachen jetzt vielleicht hämisch, aber Töpfe und Pfannen zu sparen kann euch ja auch nur gelegen kommen, oder?

Deshalb hier eine relativ einfache und herrlich unkomplizierte Variante für einen kompletten Hauptgang aus der indischen Ecke:

indisches Linsencurry

 

Zutaten:

  • 1 Zucchini
  • ½ Aubergine
  • 1 Spitzpaprika oder rote Paprika
  • 1 Möhre
  • 2 Stangen Staudesellerie
  • 2 TL fein gehackter Ingwer
  • ½ große Zwiebel
  • 1 große Zehe Knoblauch
  • 100g grüne Linsen
  • 20 g rote Linsen (für die Bindung)
  • 1 TL rote Currypaste (gehäuft)
  • 2 EL Kokoscreme
  • 1 Lorbeerblatt und 1 Kafirlimettenblatt
  • 50 ml Weißwein
  • 100 ml Sojamilch oder –drink
  • 1 TL minced Koriander oder noch besser eine Hand voll frisches Koriandergrün
  • etwas scharfes Chili-Chutney oder Chili nach Geschmack
  • Salz

Zubereitung:

Gemüse waschen, Zwiebel, Knoblauch und falls nötig Möhre schälen. Alles Gemüse in grobe Würfel schneiden, den Knoblauch und den Ingwer  fein hacken – ebenso die Chilli, falls kein Chutney verwendet wird.

Die Pfanne richtig heiß werden lassen und die Auberginenwürfel von allen Seiten mit viiieeel Geduld und Liebe von allen Seiten braun werden lassen. Dann 1 TL von der Kokoscreme mit den Auberginen anschwenken, aus der Pfanne nehmen und zum nächsten Gemüse übergehen: Paprika und Zucchini ebenfalls scharf anbraten.

Anschließend dürfen Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Möhre und Staudensellerie zusammen in die Pfanne. Wenn sie leicht angebraten sind die Linsen dazu geben.

In einem Schälchen die Currypaste mit einem Teil der Kokoscreme, dem Chili-Chutney und etwas Wasser zu einer homogenen Masse verrühren.

Wenn Linsen, Möhren, Zwiebeln und Sellerie leicht angeröstet sind die restliche Kokoscreme dazu geben und unterrühren. Ein reduzieren lassen bis sich der süßliche Duft von geröstetem Kokos in der ganzen Küche (studentische Maßstäbe: der ganzen Wohnung) verbreitet, danach mit der Currymischung ablöschen und mit Wasser auffüllen, bis die Linsen bedeckt sind. Lorbeer- und Kafirlimettenblatt hinzugeben. Deckel drauf und erst mal die Linsen gar köcheln lassen.

Währenddessen kann der frische Koriander gehackt werden. Ansonsten heißt es jetzt warten….

Erst wenn die Linsen weich sind, dürfen auch der Essig und die Sojamilch in das Curry, zusammen mit dem vorher angebratenen Gemüse. Alles zusammen noch einmal aufkochen lassen und mit Salz, eventuell etwas mehr Chili und dem Koriander abschmecken.

Zu der sämig-soßigen Konsistenz eignet sich Brot hervorragend als Löffelersatz und Beilage.

Wir wünschen Guten Appetit – was in Indien ja ziemlich kompliziert werden kann, zumindest wenn man die „richtige“ Sprache erwischen will. Also einfach nur in den Unions-Sprachen:

„Enjoy your meal!“

oder

„āp kā khānā svādiṣṭa ho“