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Frittennest für Grünschnäbel

29 Apr

Nur mal so zur allgemeinen Info: ja, ich bin gefrustet, keinen Ofen zu haben   –.—

ABER ich sehe es auch als kreative Herausforderung – zumindest an guten Tagen 😛

Diese Woche war mal wieder so ein Tag. Mission: Pommes ohne Backofen oder Fritteuse, trotzdem würzig.

Dazu kamen dann auch noch Spinatreste aus dem Kühlrschrank und eine ungemeine Lust auf asiatische Schärfe.

Ergebnis:

 

Pseudo-Pommesfrittes mit Soja-Spinat

Zutaten:

Für die „Pommes“

  • 2             Stk         große festkochende Kartoffeln
  • 1             EL           Sesamöl
  • 1             EL           Teriyakisauce
  • 1             EL           Sojasauce
  • 1             TL           rote Currypaste
  • 1             TL           Paprikapulver
  • ½            TL           Kurkuma
  • Etwas                   Worcestersauce, Salz, Cayennepfeffer

Für den Spinat:

  • 150         g             frischer Spinat
  • 1             Stk         kleine rote Zwiebel
  • 1             Zehe     Knoblauch
  • 1             Schuss  Sojasauce, gegärter Reisessig oder dunkler Balsamico
  • 1             EL           Sesam
  • 2             EL           Sesamöl geröstet
  • Etwas                   Chili, Sal

Zubereitung:

Als aller erstes die Kartoffeln aufsetzen, damit das Wasser zumindest mal kocht bis der Rest fertig vorbereitet ist: Der Spinat möchte geputzt und gewaschen werden. Die Schwäbin spricht: auch grobe Stile braucht ihr nicht wegschmeißen, aber abtrennen und in kleine Stücke schneiden sollte man sie schon, sonst sind sie zu holzig und bitter.

Auch die Zwiebel muss zerkleinert werden. Den Knoblauch kann man hier auch zur Abwechslung mal in hauchdünne Scheiben schneiden, die Chili in feine Ringe.

Für die Pommes die gesamten Gewürze und –Saucen  in einem kleinen Schraubglas zusammen mit dem Sesamöl zu einer zähflüssigen Marinade gut durchschütteln. So langsam dürften die Kartoffeln dann auch am Kochen sein.

Währenddessen eine Pfanne aufstellen und darin zuerst den Sesam rösten, danach Sesamöl erhitzen. Darin dürfen als erstes die Knoblauchscheiben frittieren. Wenn sie hellbraun sind, schnell aus dem Öl fischen und anschließend Zwiebeln, Chili und Spinatstile darin anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig sind, nach und nach Spinatblätter unterheben, bis alle zusammengefallen sind.

Jetzt mit Sojasauce und Essig ablöschen, beides schön einreduzieren und karamellisieren lassen, bis sich eine klebrig-glänzende Schicht über dem Spinat gebildet hat. Weil die Kartoffeln noch brauchen, in einem kleinen Topf verfrachten.

Die Knollen sollten jetzt gar sein und dürfen in Spalten, Rechtecke, Ringe… geschnitten werden. Dann mit der Marinade übergießen und wieder eine Pfanne richtig heiß werden lassen. Darin die Kartoffeln liebevoll von jeder Seite bräunen und abschließend kräftig salzen.

Der Spinat möchte noch kurz mit Salz abgeschmeckt werden, dann kann er zusammen mit den „Pommes“ (falls so geschnitten), dem gerösteten Sesam und dem frittierten Knoblauch angerichtet werden.

頂きます!

~*~

Keks

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Planschen im Currysee

10 Apr

Wenn Vogel sehnsüchtig an seine Thailandreise zurück denkt, dann schmachtet e zwar meistens nach Teigtaschen, aber solange es draußen nach Sonnenuntergang immer noch kalt wird, wärmen wir uns auch gern an seinen kulinarischen Erinnerungen.

Diesmal wird es fancy, wenn ihr mögt: Wir schicken leider nicht uns selber, sondern Garnelen in thailändischen Gewässern baden.

Für die Alltags-Studentenküche kann man die teure Einlage natürlich auch weglassen – ganz das Gleiche wird es nicht, aber trotzdem noch scharf und lecker genug für einen Kurzurlaub am Esstisch.

 Thai-Curry-Garnelensuppe

Zutaten (für 2 Schalen):

  • 8             Stk         Garnelen
  • 1             Stk         kleine Spitzpaprika
  • 2             Stk         Frühlingszwiebeln
  • 50           g             Aubergine
  • 30           g             Pilze (Austernpilze / Shiitake / Kräuterseitlinge)
  • 1             Stk         kleine Karotte
  • 1             Stk         Zehe Knoblauch
  • 1             EL           fein gehackter Ingwer
  •                                Kafirlimettenblatt, Chilis, Currypaste
  • 50           ml           Kokoscreme (setzt sich auf der Kokosmilch ab)
  • 200         ml           Sojamilch
  •                                Reisessig
  •                                Stärkepulver

Zubereitung:

Frühlingszwiebeln, Paprika, Karotte in feine Streifen schneiden, Pilze in gleichmäßige aber größere Streifen schneiden. Aubergine vierteln und in Scheiben schneiden. Den Ingwer und den Knoblauch fein hacken, Kafirlimmetrenblatt entweder im Ganzen mitkochen oder auch sehr fein hacken.

Als Erstes die Auberginenscheiben in die heiße Pfanne geben und anbraten bis sie gebräunt sind, dann etwas Kokoskreme dazugeben und schwenken, damit sie etwas vollgesaugt werden. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Als nächstes die Pilze scharf anbraten, zu den Auberginen geben.

Dann die Garnelen scharf anbraten, dass sie aussen rot werden und leicht angebraten sind, innnen jedoch noch roh ( ca 15-20 Sekunden pro Seite, die Pfanne muss also seeeehr heiß sein)

Auch wenn sie aus dem salzigen Meerwasser kommen: GARNELEN NICHT SALZEN!!!! Werden sie an ihr ursprüngliches Planschbecken erinnert, sind sie beleidigt und werden zur Strafe trocken und zäh. Lieber in einem extra Schälchen beiseite geben und hoffen, dass sie nicht herausfinden, in welchem Ersatz-Schwimmbecken sie landen werden.

In die Pfanne jetzt die Gemüsestreifen geben und zusammen mit der Kokoscreme und der Currypaste anbraten: es sollte alles herrlich nach Kokos und Curry duften. Mit Wasser oder etwas Brühe (Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe ist noch besser) aufgießen und Sojamilch dazugeben.

Zum Schluss noch einmal Abschmecken und auf den gewünschten Schärfegrad aufpeppen. Die Garnelen gesellen sich beim Servieren wieder in die Suppe bzw. darauf.

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